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Digitalisierung in der Arbeitswelt

Event 24.01.2020 Scanfabrik GT

Digitalisierung ist Thema in Gütersloh

Nachdem ich in der vergangenen Woche das Thema „Digitalisierung in der Personalabteilung“ aufgegriffen habe, hatte ich am letzten Freitag die Möglichkeit an einer Veranstaltung in der Scanfabrik Gütersloh unter dem Motto „Digitalisierung am Arbeitsplatz“ teilzunehmen. Da Herr Minister Prof. Dr. Pinkwart aufgrund kurzfristiger wichtiger Termine absagen musste, war der Staatssekretär Christoph Dammermann als Hauptredner geladen. Wie sich herausstellen sollte ein toller Ersatz für den Minister.

Herr Dammermannhat uns teilhaben lassen, an seinen Ideen, Erfahrungen und Prognosen rund um die Digitalisierung in der Arbeitswelt. Darüber hinaus konnten wir, die etwa 50 Zuhörer, einen Einblick in die Veränderungen aufgrund der Digitalisierung im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW bekommen. Und man merkt, dass Herr Dammermann und sein Team nicht stehenbleiben wollen, sondern sich in Zukunft durch die Digitalisierung „kundenorientierter“ aufstellen wollen. Bei der Frage, wer denn schon mal eine „DE-Mail“ benutzt habe, hat sich dann auch wirklich nur einer gemeldet. Herr Dammermann nannte dieses ein schönes Beispiel, wo man mit viel Aufwand etwas geschaffen hat, was der „Kunde“ nicht nutzen möchte.

Alternative zu Homeoffice

Eine aus meiner Sicht schöne Idee ist die Alternative zur Homeoffice-Lösung.  Viele Mitarbeiter des Ministeriums kommen aus dem Umland von Düsseldorf – tägliche Staus und überfüllte Züge müssen hingenommen werden. Dann wird oft nach Homeoffice gerufen. Aber wer hat denn ein eingerichtetes Büro zu Hause, wo er oder sie ganz ungestört arbeiten kann. Darum hat das Ministerium einige Co-Working-Arbeitsplätze im Umland von Düsseldorf angemietet. Jeder Mitarbeiter hat nun die Möglichkeit morgens dort hinzufahren und seine Arbeit anzugehen – Vernetzt durch PC mit Cam und Web-Telefon. Ungestörte Arbeitsatmosphäre, Wegezeit gespart und dennoch unter Kollegen. Meine Meinung: Eine Idee hinsichtlich neuer Arbeitswelten. Ein schönes Beispiel dafür, welche Chancen und Möglichkeiten die Digitalisierung bringt, wenn man die Technik nutzt und dabei muss es nicht immer „Homeoffice“ sein.

In seiner Rede macht Herr Dammermann Mut, die Zukunft mit der Digitalisierung mitzugestalten. Wir werden sie nicht aufhalten können. Darum sollten wir diese nutzen. Veränderungen hat es immer geben – aber für den einzelnen Menschen bedeutet das auch persönliche Veränderung. Lebenslanges Lernen! Aber dafür, so Herr Dammermannweiter, können wir uns auf die wesentlichen Themen konzentrieren. Routinen werden wegfallen. Aus meiner Sicht kommt hier auch wieder die Chance für die Personalabteilungen – Routinen abbauen und dafür den Wandel im Unternehmen mitgestalten. Ich freue mich, dass es in der Politik Menschen gibt, die nicht nur Mut machen, die Digitalisierung als Chance zu sehen, sondern die einen regelrecht begeistern.

Gütersloh geht voran – Digitaler Aufbruch

Wie man Digitalisierung in einer Stadt wie Gütersloh gemeinsam mit den Bürgern gestalten kann, davon berichtete der Bürgermeister Herr Henning Schulz. Unter dem Motto „Digitalisierung – Digitaler Aufbruch Gütersloh“ stehen viele Veranstaltungen, wo interessierte Bürger eingeladen werden, sich aktiv am Aufbruch zu beteiligen. Und gleich von Beginn an, hat man gemerkt, dass man auch insbesondere die Jugendlichen und jungen Menschen ansprechen muss, hier teilzunehmen. Wie der Wandel zu einem „digitalen Gütersloh“ gemacht wird, kann man in vielen YouTub-Videos sehen. (zu finden unter „Digitaler Aufbruch Gütersloh“)

Abgerundet wurde die Veranstaltungen durch die Gedanken von Herrn Erich Schemmann. Mit seinem Unternehmen, welches 1992 gegründet wurde, erarbeitet er Lösungen rund um die Themen IT-Infrastruktur, Dokumentenmanagement, ECM-Systemen etc. Und seitdem hat sich die Technik ständig verändert und weiterentwickelt. Und bei manch einer Entwicklung haben Menschen im Umfeld von Herrn Schemmann damit gerechnet, dass diese zu einer Abnahme von Arbeitsplätzen führe, aber im Gegenteil. „In 25 Jahren hat sich viel gewandelt, aber es ging nie auf Kosten von Arbeitsplätzen – im Gegenteil“, so Schemmann.

Und warum das vermutlich so ist, konnte ich im Anschluss an die Vorträge sehen. Mit einigen interessieren Zuhörern ist Herr Schemmann noch durch die Scannfabrik gegangen. Eine moderne Arbeitsumgebung, die die gemeinsame Ideenfindung und Problemlösung fördert. Während das Arbeiten in offenen Büros und Co-Working-Arbeitsplätzen heute noch eine Seltenheit sind, wird sich das in der Zukunft verändern – und während die jungen Arbeitskräfte damit aufwachsen, wird manch ein langjähriger Mitarbeiter davor Angst bekommen – diese Ängste werden wir in Begeisterung umwandeln müssen – und hier sind vor allem die Führungskräfte gefragt, mit der Unterstützung von HR (sofern vorhanden).

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal recht herzlich bei Herrn Schemmann und seinem Team von der Scanfabrik bedanken – absolut gelungen! Veranstaltungen war absolut empfehlenswert!  Wer mehr über die Scanfabrik erfahren möchte, sollte mal hier nachsehen: www.scanfabrik.de  und www.workfabrik.de

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